DIE ARBEITSGRUPPEN

Alle Arbeitsgruppen sind Langzeitprojekte, die sich zeitlich über die gesamte Spielzeit erstrecken. Ohne Zeitdruck und ohne voreilige Maßvorgaben können sich die Teilnehmer*innen bestimmten Frage- und Problemstellungen der Theaterarbeit widmen, wobei die Partizipation und das gemeinsame Erforschen, Erfinden und Erproben im Vordergrund steht. 

Eine Übersicht über die aktuellen Arbeitsgruppen findet ihr auf dieser Internetseite im Bereich ARBEITSGRUPPEN. Sollte ihr einer Arbeitsgruppe beitreten wollen, wendet euch einfach an die jeweiligen Ansprechpartner*innen.


Ebenso gibt es jederzeit die Möglichkeit, eine eigene Arbeitsgruppe zu gründen. Einige Vorschläge haben wir euch im Bereich ARBEITSGRUPPEN unter dem Punkt OFFENE THEMEN zusammengestellt. Sollte euch eines dieser Themen interessieren oder ihr ein eigenes Thema vorbringen wollen, meldet euch einfach bei uns und wir unterstützen euch gerne, eure Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen.

Es ist unser vorrangiges Anliegen, dass sich alle Arbeitsgruppen vielfältig zusammensetzen. Unabhängig von den jeweiligen Themen, sind alle Mitarbeiter*innen aller Abteilungen - ungeachtet ihrer Positionen, Tätigkeitsfelder oder Qualifikationen - in jeder Arbeitsgruppe willkommen. Ausschließlich das Interesse und die Bereitschaft zählt.

Wir empfehlen eine Gruppenstärke von circa 5 Teilnehmer*innen je Gruppe. Jeder Gruppe steht es aber frei, die schlussendliche Teilnehmer*innenanzahl selbst zu bestimmen.

Innerhalb jeder Gruppe sind alle Teilnehmer*innen gleich!  Selbiges gilt auch für die Ansprechpartner*innen der Arbeitsgruppen. Sie übernehmen nicht die Funktion einer Gruppenleitung. Somit tragen alle Teilnehmer*innen gleichberechtigt zur Gemeinschaftsarbeit bei und bemühen sich eigenverantwortlich um die Weitergabe von Informationen und die Terminfindung der Gruppentreffen. Wartet also nicht darauf, dass andere etwas tun. Tut es selbst!


Die Gruppenarbeit und Gruppengespräche beruhen auf freiheitlichen, gemeinschaftlichen und demokratischen Werten. Ein gedanklicher Freiraum soll entstehen, in dem alle Positionen Platz finden und durch sachliche Argumentation diskutiert und abgewogen werden. 


Bitte begegnet euch in den gemeinsamen Gesprächsrunden mit Wertschätzung und Respekt und achtet auf eine ausgewogenen Faktenlage. Viel zu häufig neigen wir zu Vermutungen und Spekulationen und krönen leichtfertig andere Personen, Personengruppen oder Abteilungen zu "Sündenböcken". Nutzt also diese Gelegenheit auch dafür, die anderen Kolleg*innen besser kennenzulernen, ihre bisherigen Arbeitsweisen zu verstehen und die gegenwärtige Grundlage ihrer Entscheidungen anzuerkennen. 


Gewiss ist es erstrebenswert, dass sich alle Teilnehmer*innen regelmäßig treffen. Doch ihr werdet schnell merken, dass unser Proben-, Spiel- und Arbeitsalltag dies nur in wenigen Fällen zulässt. Aus diesem Grund raten wir euch, der Kontinuität den Vorgang zu geben und im Zweifelsfall die Vollzähligkeit eure Gruppe zu vernachlässigen. Um so wichtiger ist es, dass ihr euch gegenseitig auf dem Laufenden haltet. Von daher bitten wir euch, die Ergebnisse eurer Treffen und Gespräche stets zu dokumentieren. Ihr werdet sehen, einmal angefangen, werden die Ideen nur so sprudeln und jede einzelne wird es wert sein, bewahrt und geteilt zu werden.


Hierzu noch folgender Gedanke: Ihr werdet in eurer Gruppe gewiss aufregende Ideen entwickeln. Diese Ideen sind ein wertvolles Gut, das allen Teilnehmer*innen der jeweiligen Arbeitsgruppe gehört. Achtet also darauf, dass ihr euch untereinander genau darüber verständigt, wann und in welcher Form Informationen die Gruppe verlassen. Es ist nicht gewünscht, dass Einzelpersonen eigenmächtig mit den Ergebnissen einer Gemeinschaftsarbeit „hausieren“ gehen. Vielmehr soll der Erfolg eurer Gruppenarbeit gemeinschaftlich anerkannt und wertgeschätzt werden.